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  Presse

Review - War Criminal @ Rock Hard Magazine No. 267 / August 2009

THROAT-CUT verbreiten auf "War Criminal" in erster Linie schlechte Laune. Das Vehikel dafür sind die groovigen Elemente von Death Metal und Hardcore. Trotz des Midtempo-Fetischs drückt die Truppe um den Ex-Drecksau-Sänger (von den Krachmacher wird zudem ein Song gecovert) zwischenzeitlich immer mal aufs Gas, was "War Criminal" zu einer coole Mixtur veredelt. Fettes Gerät für Fans von Six Feet Under bis Massacre! Mehr gibt's unter myspace.com/throatcut.


Review - War Criminal @ Streetcleaner Mag Nr. 20

Hat mich deren MCD „End Of The Line“ schon aus den Latschen geworfen und mit offenem Munde dastehen lassen, bin ich jetzt umso mehr erfreut, dass nun endlich das erste volle Album der Deathcore Band aus Goslar vorliegt. Throat-Cut spielen eine wirklich fett produzierte Mucke, die irgendwo zwischen brutalem, aggressionsgeladenem Death Metal und verdammt wütendem Hardcore eingeordnet werden kann. Throat-Cut haben einen angenehmen Groove in ihren Liedern, und auch so bietet das Teil allerhand Abwechslung. Sänger Markus, der einigen von seinen ehemaligen Bands Drecksau und Dogma bekannt sein dürfte, hat meiner Meinung nach eine der wohl variabelsten Growlstimmen in diesem Genre überhaupt. Wer auf den rotzigen Gesangsstil von Dying Fetus (zu „Destroy The Oppossition“ Zeiten) steht, den groovigen Sound von Moker addiert und noch ein paar Schreipassagen aus dem HC-Lager zulässt, der weiß in etwa, wie die Jungs ticken. Aber auch in Sachen Gitarrenarbeit kann man ordentlich punkten: Man agiert hier zwar eher im mittleren Tempo, kommt dafür aber umso druckvoller daher. Schlagzeugberserker Ede beherrscht sein Handwerk ebenfalls sehr gut, denn auch hier wird zwischen langsamen Passagen und Auf-die-Fresse-Blastbeats einiges abgedeckt, was mich echt beeindruckt. Textlich geht es eher in die sozialkritische Richtung, was dem Ganzen noch mehr Pfeffer gibt. Für mich ist diese Scheibe einfach nur geil und für jeden Death Metaller, der keine angeborenen Scheuklappen hat, sicher ein originelles Teil. Wirklich klasse Album, Top! Kontakt: www.throat-cut.com (rayk)


Review - War Criminal @ Vampster.com

Man kann tatsächlich noch Deathcore spielen, ohne zur derzeit angesagten Beatdown-Fraktion zu gehören. Das beweisen uns THROAT-CUT mit ihrem aktuellen Release "War Criminal". Von diesem grenzt sich die Band in der Presseinfo auch deutlich ab, Auswirkungen auf die Durchschlagskraft des Materials hat dies aber nicht. Wuchtig produziert und dementsprechend tonnenschwer gestaltet sich der Einstieg mit dem Doppelpack "Retaliate" und "Betrayal". Fette Riffs und ausladende Moshparts dominieren das musikalische Geschehen, während sich hin und wieder auch einige weniger gelungene Gangshouts eingeschlichen haben. Wer allerdings nun glaubt, dass die Jungs nach diesem Start im Folgenden etwas zurückrudern, ist falsch gewickelt. Im Grunde gleicht die Platte nämlich einer unaufhörlichen Serie von Schlägen in die Magengrube. Kaum meint man, sich von einem Treffer erholt zu haben, erreicht einen schon der nächste in Form von Songs wie dem deutschsprachigen "Aspiration". Ein Glück also, dass die Spielzeit mit knapp 28 Minuten angenehm kurz ausgefallen ist. Länger wäre vermutlich auch tödlich gewesen, denn das Ganze ist zugegeben schon ziemlich stumpf geraten und gewinnt auch sicher keinen Preis in Sachen Abwechslung. Deshalb muss man wirklich in der richtigen Stimmung sein, um überhaupt an "War Criminal" gefallen finden zu können. Aber dann eignet sich die Scheibe hervorragend dazu, um sich einfach mal auf voller Lautstärke das Gehirn rausballern zu lassen. Man merkt es vermutlich schon, dieses Album ist wirklich nur für beinharte Genrefans gedacht. Wer sich nicht zu besagter Zielgruppe zählt und inmitten von Moshpits wenig Spaß findet, sollte lieber einen großen Bogen machen. Im Grunde ist "War Criminal" nämlich nichts anderes als das: Ein ausladender, massiger Moshpit. Nur eben im Wohnzimmer und nicht vor der Bühne.


Review - End Of The Line @ Rock Hard Magazine No. 243 / August 2007

Mangels besserer Alternativen kann man für eine Band wie THROAT-CUT die olle Deathcore-Schublade wiederbeleben. Klassischer, angethrashter Death Metal der gottgleichen Massacre-Schule trifft auf bullige Hardcore-Power a la Hatebreed und gnadenloses Bolt-Thrower-Gewalze. Mit dem gegenwärtigen Metalcore-Krempel haben druckvolle Abrissbirnen wie "Burn in hell" und "Tätervolk" daher rein gar nix am hut. Fette Scheiße! Holt euch unter www.throat-cut.com `ne anständige Tracht Prügel! Jan Jaedike


Review - End Of The Line @ http://www.eternitymagazin.de

Als ich das Coverartwork das erste Mal erblickte dachte ich sofort an den Sepultura Song “Cut-Throat” – da hatte man offenbar keine längere Suche nach einem guten Bandnamen?! Doch was den Hörer hier überrollt ist keineswegs ein Sepultura Plagiat – sondern das volle Brett Death – Core. Sänger Marcus Giese dürfte Einigen unter Euch bereits von Bands wie DOGMA ivs und DRECKSAU bekannt sein. Und Herr Giese hat dieses Organ, das Dir bis tief in den Magen reinstampft, erinnert immer wieder an MASSACRE. Schade nur, dass auf dieser Scheibe nur 4 Tracks zu finden sind. Dafür sind die aber alle Oben auf & gehen sofort ins Ohr. Besonders Song 2 „Tätervolk“, das sich den Geschehnissen im Irak widmet und Song 4 „No One is innocent“. Kurze Rede und hoffnungsvolle Aussichten am Konzerthimmel für 2.007! Hammerteil – mehr davon!
6 von 6 Punkten


Review - End Of The Line @ http://www.metal-district.de

Deathcore aus Goslar ist angesagt. Deathcore? Ja, eine Mischung aus Death Metal und Hardcore. Klassische Tradition trifft auf moderne Elemente, na, wenigstens kein Melodic-Death made in Sweden, wie es derzeit tausende Bands zu spielen scheinen. THROAT-CUT gibt es seit 1998. Nach den üblichen Besetzungswechseln und unterschiedlichen Stilauffassungen arbeitet man seit 2005 konstant im gleichen Line-Up. Musikalisch und auch vom Gesang her erinnert mich das Ganze eher an alte CARCASS als an die im Info genannten kultigen MASSACRE. Die Musik ist durchsetzt von Breaks, Blastspeed-Parts („Burn In Hell“), groovenden („Tätervolk“) und langsameren Elementen („No Compromise“) und eben richtig tiefen, fiesen Gesang. Die Hardcore-Elemente halten sich stark in Grenzen und sind nur bei einigen Gesangs-Parts und ein paar Shouts zu hören. Schade, dass die CD nur vier Songs zu bieten hat, denn es wäre interessant zu hören, ob sich die Musik auf einer vollständigen CD immer noch so abwechslungsreich gestaltet, wie es auf dieser EP der Fall ist. Textlich geht es um die Schattenseiten menschlicher Existenz aber auch um gesellschaftliche Themen. Mit „Tätervolk“ ist auch ein deutschsprachiger Song vertreten, in dem ein Blick auf das Geschehen im Irak geworfen wird. Für extrem fanfreundliche 3 Euro plus 2 Euro Porto erhält man eine 4-Track-EP mit einem schönen Cover und einem Booklet, das für den Preis in Ordnung geht. Texte sind zwar nicht abgedruckt, aber für ein Bandpic, Blutspritzer und Thanxlist hat es gereicht. Für Old-School-Death Metaller sicherlich genau das Richtige, zumal die Mischung stimmt und nicht alles im gleichen Tempo vorgetragen wird. Bin auf jeden Fall auf die nächste CD gespannt. Da auch die Produktion stimmt und die Instrumente schön differenziert rüberkommen, kann ich die CD nur empfehlen. Reinhören könnt ihr auf der My Space- Seite der Band: www.myspace.com/throatcut
8 von 10 Punkten


Review - End Of The Line @ http://www.myrevelations.de
THROAT-CUT, deren Ursprünge bis ins Jahr 1998 zurück reichen, stammen aus good ole Germany und moshen auf ihrem 4-Tracker "End Of The Line" alles in Grund und Boden. Zwar könnte der Sound für den hier abgelieferten Spagat aus Old School Death Metal und modernerem Gewalze etwas mehr schieben, ansonsten gibt es aber wenig zu meckern. Gut, die Vocals könnten noch einen Tick derber und tiefer sein, aber das ist Geschmackssache. Die Gitarren zusammen mit der drückenden Bass-/Schlagwerk-Basis machen jedenfalls oft im Midtempo mächtig viel Kleinholz und verspüren anscheinend weder Lust auf Uptempo noch auf Solofrickelei. Dafür schleppt man sich lieber deathöfteren in rollende SloMo-Passagen, die live für massig wunde Nackenwirbel sorgen dürften. Auch wenn THROAT-CUT mit Metalcore dankenswerterweise kaum was am Hut haben, sorgen die bspw. in "No Compromise" verbratenen Gruppen-Shouts für Auflockerung und noch mehr Bühnen-Kompatibilität.
Auch wenns auf "End Of The Line" schön eingängig zugeht ist hier keineswegs stumpf Trumpf, weswegen man sich das blutig aufgemachte Teil für den kurzen Aggressions-Schub zwischendurch für schlappe 3 € (plus 2 € P/V) zulegen sollte.
10 von 15 Punkten


Review - End Of The Line @ http://www.vampster.com
THROATCUT gibt es bereits seit 1998, aber viel hat man seitdem von den Deutschen nicht gehört. Kein Wunder, hatte man sich doch zwischenzeitlich sogar einmal aufgelöst. Seit 2005 ist das Line-Up anscheinend einigermaßen stabil und 2007 darf die Welt schließlich Zeuge der EP "End Of The Line" werden. THROATCUT wüten in der Schnittmenge zwischen brutalem Ami-Deathmetal und modernem, toughem Hardcore. Dabei bedient man sich fast ausschließlich der primitivsten Elemente, die das jeweilige Genre zu bieten hat: massige Riffs, wuchtige Rhythmen und fetter Mosh. Frickeleien, Soli und Experimente sucht man hier vergeblich, und das ist auch gut so. Zum derben, aber etwas blechernen Sound, der etwas mehr Saft vertragen hätte, um nicht ganz so trocken zu wirken, brüllt sich Sänger Marcus, seines Zeichens ehemaliger Shouter der Doomcore-Combo DRECKSAU, die Seele aus dem Leib. Die rotzigen, dunklen Shouts passen perfekt zum Auf-die-Fresse-Sound und funktionieren auch mit deutschen Lyrics ("Tätervolk"). Insgesamt ist es gar nicht schlecht, was die Goslarer hier abliefern. Gut, ordentlich stumpf sollte man es schon mögen, wenn man daran Gefallen finden will, dann aber treten die vier Songs gut Arsch. Eine Offenbarung ist das aber weder musikalisch, noch im innovativen Sinn - gleichzeitig aber ein guter Beweis, warum das gar nicht immer nötig ist.